Grundlagen und Daytrading Strategien mit Indikatoren

Parabolic SAR & ADX Trading Strategie

Die im Folgenden beschriebene Trendfolge-Trading-Strategie mit Hilfe der beiden von Welles Wilder entwickelten Indikatoren Parabolic SAR (Parabolic Stop and Reverse) und ADX (Average Directional Index) eignet sich für den Einsatz in Trendphasen. Seitwärtsphasen sollten wegen der hier auftretenden Fehlsignale gemieden werden. Die Strategie ist bei konsequenter Einhaltung der Regeln leicht zu handeln und daher auch für Anfänger geeignet.

Berechnung

Der Parabolic SAR wird berechnet, indem der aktuelle SAR-Wert plus Beschleunigungsfaktor mit der Differenz aus dem aktuellen Höchstkurs (bei Aufwärtstrends) oder aktuellem Tiefstkurs (bei Abwärtstrends) und dem aktuellen SAR-Wert multipliziert wird. Der ADX-Indikator ist der gleitende Durchschnitt des Directional Movement Index (DX).

Trendfolge-Trading

Der Parabolic SAR identifiziert im Chart die Trendrichtung. Punkte unter den Kerzen zeigen einen Aufwärtstrend, Punkte über den Kerzen einen Abwärtstrend. Mit Hilfe dieser Punkte ist rasch eine Trendumkehr zu erkennen und offene Positionen sollten dann sofort geschlossen werden. Den Parabolic SAR nutzt man gerne zusammen mit dem ADX, um zusätzlich die Trendstärke zu identifizieren. Dabei ist zu beachten, dass der ADX ausschließlich die Stärke eines Trends anzeigt und nicht die Trendrichtung. Wenn sich der ADX unter 25 befindet, dümpelt der Markt richtungslos dahin (Seitwärtsphase). Wenn der ADX über 25 steigt, befindet sich der Markt in einem Trend.

ADX < 25 = Trend zu schwach zum Traden,
ADX > 25 = Trend stark genug zum Traden,
ADX > 50 = Trend auf Höhepunkt, keine Trades mehr platzieren.

Kauf- und Verkaufssignale

Long Trade: SAR Punkte wechseln unter die Kerzen und zeigen einen Aufwärtstrend und der ADX einen Wert von 25 – 50.
Short Trade: SAR Punkte wechseln über die Kerzen und zeigen einen Abwärtstrend und der ADX einen Wert von 25 – 50.

Weiterlesen unter Supertrend Trading Strategien.

Parabolic-SAR und ADX