Grundlagen und Daytrading Strategien mit Indikatoren

Broker & Depots

Um Finanzprodukte kaufen und verkaufen zu können, benötigst du einen Broker mit einer entsprechenden Zulassung der Finanzaufsicht und bei diesem Broker natürlich ein Wertpapierdepot. Denn du kannst als Privatperson nicht direkt an der Börse deine Kauf- und Verkaufsaufträge abgeben. Ein Broker (Börsen-Makler oder Händler) ist also für die Durchführung der Wertpapierorder zuständig. Dieser handelt die Wertpapiere auf Rechnung des Kunden an Börsen oder außerbörslichen Handelsplätzen und erhält dafür eine Vermittlungsgebühr.

Darüber hinaus bieten viele Broker Beratung und Unterstützung durch tägliche Veröffentlichung von Analysen und Berichten zu den Finanzmärkten, Branchen und Unternehmen. Es lohnt sich durchaus das Angebot kritisch unter die Lupe zu nehmen und bei der Auswahl eines geeigneten Brokers zu berücksichtigen.

Das Wertpapierdepot ist also ein Konto, über das Wertpapiergeschäfte abgewickelt und Wertpapierbestände geführt werden. Wenn du einen Berater brauchst, kannst du ein Depot bei deiner Hausbank eröffnen und auf qualifizierte Beratung hoffen. Das ist aber auch mit entsprechend höheren Kosten verbunden. Günstiger ist ein Onlinekonto direkt bei einem Broker, da diese in der Regel kostenlos geführt werden und die Ordergebühren geringer sind.

CFD Broker

Für den Handel mit Differenzkontrakten benötigst du ein Konto und eine Handelsplattform, die nur von speziellen Brokern angeboten werden. Unter den etwa 40 CFD-Brokern, die auf dem deutschen Markt vertreten sind, gibt es nur wenige deutsche Broker mit zum Teil bescheidenen Konditionen. Die ausländischen Broker firmieren meist unter englischer Limited und Londoner Adresse, auch wenn sich deren Hauptsitz und deren Bankkonten (!) in Zypern, Estland, Malta, Israel oder sonst wo befinden. Mehr dazu unter CFD Broker.

Futures Broker

Für den Handel mit Futures benötigst du einen Futures Broker, der dir eine geeignete Handelsplattform mit Zugang zu den wichtigsten Börsenplätzen wie CME, CBOT, EUREX oder Euronext sowie eine stabile Kursversorgung zur Verfügung stellt. Einige CFD-Broker mit Direct Market Access (DMA) ermöglichen auch den Handel mit Futures. Mehr dazu unter Futures Broker.

Weiterlesen unter CFD Konten.

Kleiner Ausflug in die Börsensprache

Kaufen bedeutet Long gehen und somit auf steigende Kurse spekulieren. Ich kaufe das Finanzinstrument zum Briefkurs (kurz Brief oder B, engl. Ask). Weitere Begriffe sind auf Hausse spekulieren, man ist also Haussier oder bullisch.

Verkaufen bedeutet Short gehen und somit auf fallende Kurse spekulieren. Ich verkaufe das Finanzinstrument zum Geldkurs (kurz Geld oder G, engl. Bid). Weitere Begriffe sind auf Baisse spekulieren, man ist also Baissier oder bearish (bärisch).