Grundlagen und Daytrading Strategien mit Indikatoren

CFD Trading

CFDs sind Derivate, mit denen man auf einfache Art Basiswerte wie Aktien, Indizes, Edelmetalle, Rohstoffe, Devisen, Futures und Zinsprodukte handeln kann – sowohl long (buy) wie auch short (sell), also an steigenden wie auch fallenden Kursen partizipieren kann. Anders als bei Aktien findet der CFD Handel überwiegend außerbörslich statt, d.h. die Käufe und Verkäufe werden direkt mit dem Broker / Market Maker abgewickelt. Dieser stellt die An- und Verkaufskurse, legt die Konditionen (Kommission, Spread etc.) fest und bietet dem Trader eine geeignete Handelsplattform.

Wie gesagt, CFDs gehören zu den Derivaten, der Kurs eines CFDs leitet sich also direkt vom jeweiligen Basiswert ab. CFD Trader erwerben nicht die betreffenden Basisprodukte sondern sind Inhaber einer Forderung gegen den CFD Vertragspartner bzw. den Broker. Dabei können Trader CFDs handeln, die von steigenden Kursen (Long) oder fallenden Kursen (Short) profitieren. Anders als beim Aktienhandel müssen Trader beim CFD-Trading für ihre Position nur einen Bruchteil der Investitionssumme aufbringen. CFD-Trader hinterlegen lediglich eine Margin als Sicherheitsleistung.

Zum Traden sind natürlich CFDs von den Basiswerten interessant, die von den Brokern mit besonders günstigen Spreads angeboten werden. Das sind in der Regel die bekannten Indizes wie DAX, DJ30, S&P500, Nasdaq100, die Forex Majors EUR/USD, GBR/USD, USD/JPY, der Bund Future und evtl. Rohstoffe wie Gold, Silber, WTI Crude Oil, Brent Oil.

Laut Studie des CFD-Verbands gibt es derzeit in Deutschland knapp 180.000 Trading-Konten für Differenzkontrakte. Da viele dieser Konten Zweit- oder Drittkonten sind, schätzt man, dass es 60.000 - 80.000 aktive Trader in Deutschland gibt. Im Jahr 2016 wurde mit rund 69 Mio. Transaktionen ein Volumen von 1.847 Mrd. Euro mittels CFDs gehandelt. Durchschnittlich wurde ein Volumen von 31.771 EUR pro Transaktion gehandelt. Der größte Anteil des gehandelten Volumens entfiel mit 90% auf den Basiswert Aktienindizes und hier vorwiegend auf den DAX. Rund zwei Drittel des gehandelten Volumens im Bereich der Devisen entfallen auf das Währungspaar EUR/USD.

Weiterlesen unter Futures Einführung.

Wichtige Unterstützungs- und Widerstandszonen sind das Vortageshoch und Vortagestief. Ebenso gelten runde Kurse als signifikante Unterstützungs- und Widerstandsmarken. Der gleitende Durchschnitt aus 200 Perioden (SMA200 oder EMA200) gilt in allen Zeiteinheiten als wichtiger Unterstützungs- bzw. Widerstandsbereich, ebenso die Pivot-Punkte, da sich viele Trader danach orientieren. Von Bedeutung ist auch der Tageseröffnungskurs um 9:00 Uhr am Kassamarkt insbesondere als Einstiegsmarke für Long und Short Positionen.