Grundlagen und Daytrading Strategien mit Indikatoren

Handelszeiten und Volatilität beachten

Der CFD-, Forex- und Futures-Handel ist theoretisch rund um die Uhr möglich. Meines Wissens bieten auch fast alle Broker die Möglichkeit diese von Sonntagabend bis Freitagabend zu handeln. Ob das sinnvoll ist, davon Gebrauch zu machen, muss jeder für sich entscheiden. Fakt ist jedenfalls, dass man zum erfolgreichen Handel eine ausreichend hohe Volatilität im Markt braucht und die findet man nur zu bestimmten Zeiten.

In Europa sind die Haupthandelszeiten von 8:00 bis 22:00 Uhr. Die größte Liquidität ist jedoch in der Zeit von 9:00 bis 17:30 Uhr, wenn am Kassamarkt gehandelt wird. Wichtig sind die Stunden von 9:00 - 11:00, 16:00 - 18:00 und 19:00 - 21:00 Uhr, wobei nachmittags und abends die Kurse stark von den US-Märkten beeinflusst werden. Profis empfehlen deshalb in diesen Zeiten gleich die amerikanischen Märkte zu handeln.

Um europäische Indizes wie den DAX zu handeln, werden die Zeiten von 9:00 - 12:00 Uhr und von 14:00 - 17:00 Uhr empfohlen. Zum Handel des Forex Marktes wird insbesondere der Nachmittag in der Zeit von 14:00 - 18:00 Uhr empfohlen, wenn sich europäische und amerikanische Session überschneiden. Zum Marktschluss von Aktien- und Terminbörsen tut sich nur wenig und ist die beste Gelegenheit den PC auszuschalten.

Zur Markteröffnung insbesondere am Montagmorgen wenn die großen Marktteilnehmer ihre Positionen eröffnen, kann es unerwartete Bewegungen geben, deshalb heißt es spöttisch, ab 9:00 Uhr handeln die Amateure, ab 9:30 Uhr die Profis. Freitagnachmittag verabschieden sich viele Händler ins Wochenende und schließen ihre Positionen. Der Handel lässt daher nach und lohnt sich nicht wirklich. Spürbar ab nimmt das Handelsvolumen auch in den Sommerferien wenn die Händler und Banker Urlaub machen. Das solltest du dann auch tun.

Ruhig sind auch meist die Stunden vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsnachrichten, unmittelbar danach kommt dann Bewegung in die Märkte. Aber Vorsicht in Phasen mit extrem hoher Volatilität, da kann sich das Slippage katastrophal bemerkbar machen. Eröffnet man z.B. einen Trade in eine hochschießende Kerze hinein, darf man sich nicht wundern, wenn der Einstiegspreis am Höchstwert dieser Kerze landet. Oder ein Stop-Loss von 10 Punkten zu einem Verlust von 50 Punkten wird.

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